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Reisemedizin
Die Deutschen sind dieWeltmeister im Reisen. International unangefochten an der Spitze aller Nationalitäten geben Deutsche am meisten Geld für Reisen aus und bereisen die meisten Ziele weltweit.
Mit zunehmender globaler Vernetzung ist das auch immer einfacher geworden: unsere Kinder erinnern sich schon nicht mehr an Passkontrollen und Schlagbäume im innereuropäischen Reiseverkehr...
Was für uns gilt,ist allerdings erst recht für Krankheitserrger so: sie kennen keine Grenzen. Und wer viel und weit reist, setzt sich in den meisten Gegenden der Welt automatisch einem Krankheitsrisiko aus, das mit dem hiesigen nicht vergleichbar ist.
Was zu beachten ist, kann man Reiseprospekten und Reiseführern nicht immer entnehmen:
Erstens sind Reiseveanstalter und Autoren keine medizinischen Fachleute, zweitens gilt hier noch mehr, was über gedruckte Medien im allgemeinen gesagt wird: zum Zeitpunkt der Drucklegung ist die Information nicht mehr auf dem relevanten Stand. Anders formuliert: wenn es um aktuelle Information über reiserelevante Infektionserkrankungen geht, nutzen diese Informationen nur wenig.
Zudem gilt es in vielen Fällen, ganz individuell abzuwägen, ob Impfungen oder vorsorgende Medikamente z.B. gegen Malaria für die geplante Reise notwendig sind oder nicht.
Einen ersten Eindruck über mögliche Gefahren können Sie sich inzwischen natürlich im Internet verschaffen. Hierzu dient z.B. die ausgezeichnete Seite des tropenmedizinischen Institut der LMU München.
Aber auch hier ist eine individuelle Risikoabschätzung und Beratung natürlich nicht möglich.
Schon wer sich außerhalb Mitteleuropas aufhält, muss im Einzelfall mit Bedingungen rechnen, die eine anderes Verhalten als zuhause notwendig machen.
In meiner Praxis am Odeonsplatz kann ich Ihnen eine Beratung auf dem neusten Stand der Informationen anbieten. Nach Schulung und durch die Zusammenarbeit mit dem CRM und der DTG verfügen wir über die tagesaktuellen Gesundheitsdaten aller Weltregionen. Zugeschnitten auf Ihre persönliche Notwendigkeiten erhalten Sie eine umfassende Beratung mit umfangreichem schriftlichen Informationsmaterial.
Bringen Sie zwischen einer halben und einer Stunde Zeit und Ihren detaillierten Reiseplan sowie Ihren Impfpass zu Ihrem Termin mit.
Während diese Beratung von den gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt wird, so ersetzen viele Krankenkassen inzwischen reiserelevante Impfungen, auch wenn Sie eigentlich nicht zum Umfang der gestzlichen Leistungen gehören. Auch über die diesbezüglich aktuelle Lage können Sie sich hier informieren.
Das wichtigste ist, rechtzeitig daran zu denken. Warten Sie nicht bis eine Woche vor Ihrem Asien- oder Afrikaaufenthalt. Am günstigsten erkundigen Sie sich schon einige Monat zuvor.
Jedoch: selbst wenns "brennt", und die Abreise wenige Tage oder gar morgen bevorsteht, können z.B. viele wichtige Impfungen noch sinnvoll durchgeführt werden.
Die Impfstoffe sind in der Regel vorrätig oder sehr kurzfristig zu beschaffen, sämtliche Impfungen (auch Gelbfieber) können in meiner Praxis durchgeführt werden.
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